Inhalt:
Amy wächst in Deutschland auf, ihre Wurzeln allerdings liegen in Schottland, auf der kleinen Insel Stormsay. Ihre Mutter Alexis ist mit 17 Jahren von ebendieser Insel geflohen, was sie Amy gegenüber immer damit begründet hat, dass ihre Familie verrückt sei.
Als das Leben sowohl Amy als auch Alexis über den Kopf wächst, sieht Amy die Chance gekommen, ihre Mutter zu überreden nach Stormsay zurückzukehren. Sie will endlich ihre Großmutter kennenlernen.
Doch ihre Familie ist „verrückter“ als gedacht. Seit jeher können die Mitglieder ihres Clans und die eines anderen, die ebenfalls auf der Insel wohnen, in Bücher springen. Und Amys Großmutter will, dass auch Amy das lernt.
Aber wieso will Alexis auf keinen Fall, dass Amy springt? Findet Amy heraus, wer ihr Vater ist? Wer sorgt dafür, dass auch in der Buchwelt plötzlich alles drunter und drüber läuft?
Meine Meinung:
„Die Buchspringer“ ist ein tolles und fesselndes Buch, in dem eine gute Idee gut umgesetzt wurde.
Wider meiner Befürchtung hat es der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke, in der schließlich auch Menschen und Buchfiguren zwischen Buchwelt und Außenwelt hin- und her“springen“, nicht wirklich geähnelt.
Dafür waren leider zwei wichtige weibliche Figuren, Amy und Betsy, Gwen und Charlotte aus der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier besonders am Anfang SEHR ähnlich.
Durch die wechselnde Perspektive von „ich“ (Amy) zur er-sie-es-Form (Will) bleibt es ebenfalls immer spannend.
Auch die Auflösung ist interessant, man will das Buch, das eindrucksvoll beweist, dass große, starke Männer nicht unbedingt die fiesesten Bösewichte sind, gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es hätte von mir definitiv 5 Punkte bekommen, wenn mich die Ähnlichkeit der Figuren nicht so gestört hätte. Deshalb der Punktabzug und folgende Bewertung:
„Die Buchspringer“ bekommt von mir 4,5 von 5 Punkten.
Ich denke, man kann es ab 12 Jahren lesen.
Bis zum nächsten Mal bzw. Buch,
Eure Karatemaus